Das Schneckenhaus

von Rosmarie Vogtenhuber

ein Stücklein für alle Menschen und Puppen ab 3 Jahren

 

 

Das Figurentheaterstück erzählt fast ohne Worte die Geschichte des kleinen Fritz. Fritz ist anders. Er hat seine Weise, die Welt zu betrachten, ist langsamer, furchtsamer, stiller und vielleicht empfindsamer als seine Altersgenossen. Es fällt ihm schwer, sich verständlich zu machen, und die Menschen seiner Umgebung bleiben ihm ein Rätsel. Die anderen halten ihn schlicht für dumm. Nicht so die geheimnisvolle Schnecke, die ihn zu sich in ihr Haus einlädt, einen Ort an dem sich all die treffen, die nicht so ganz „normal“ sind, wie zum Beispiel die Plaudertasche und das kleine Glühwürmchen mit dem Wackelkontakt. Durch sie alle lernt Fritz seine Stärken zu erkennen, gewinnt er den Mut und die Kraft an sich zu glauben und das Selbstvertrauen, zu sich zu stehen. Und er kann das auf eine Art und Weise tun, die die anderen erkennen lässt, wie reich die Welt ist, wenn man sich auf sie einlässt.

 

Eine Geschichte die Mut macht, so zu sein, wie man ist, die auf phantasievolle Weise davon berichtet, dass jeder einen Ort hat, der ihn stark macht, und sei es nur sein Schneckenhaus.

Mit sehr subtilen Mitteln, fast ohne Worte, mit zauberhaften Figuren und wunderschöner Musik erzählt Kerstin Dathe (Spiel und Figurenbau) die Geschichte des kleinen Fritz.

Eine Geschichte über das Anderssein, die Angst davor, den Mut so zu sein wie man ist, über unterschiedlichen Welten und Brücken zwischen ihnen, darüber, voneinander zu lernen, über Toleranz, Freude, Sprache, Phantasie und Liebe. Und darüber, dass es für jeden einen Ort gibt, der ihm Kraft schenkt. Und sei es ein Schneckenhaus.

  

 

Idee und Regie:       Rosmarie Vogtenhuber

Ausstattung:             Kerstin Dathe                   

Spieldauer:               45 min 

Spielorte:                   Theater, Kitas, Schulen, Open Air

Spielfläche:               5 m x 4 m

Aufbauzeit:                15 min

Abbauzeit:                 15 min